So funktioniert die Sanierung mit GeoKrete®
Vor der Anwendung wird der Untergrund gründlich vorbereitet. Lose Bestandteile, Verunreinigungen und geschädigte Bereiche werden entfernt und die Oberfläche für eine optimale Haftung vorbereitet.
Der werkseitig vorgemischte Geopolymermörtel wird vor Ort lediglich mit Wasser vermischt und anschließend mittels Niederdruckspritzverfahren oder Schleudergussverfahren auf die Oberfläche aufgebracht.
Durch die alkalisch aktivierte Polykondensation entsteht eine monolithische, anorganische Polymerstruktur, die sich dauerhaft mit dem Untergrund verbindet.
Je nach Anforderung kann GeoKrete® als Schutzbeschichtung oder als vollständig strukturelle Sanierungslösung in unterschiedlichen Schichtdicken eingesetzt werden.
Vorteile von GeoKrete®
✓ Vollständig strukturelle Sanierungslösung
GeoKrete® stellt die Tragfähigkeit geschädigter Bauwerke wieder her und schützt dauerhaft vor weiteren Schäden.
✓ Hervorragende chemische Beständigkeit
Die anorganische Polymerstruktur ist besonders widerstandsfähig gegenüber aggressiven Medien und Säureangriffen.
✓ Hohe Früh- und Endfestigkeit
Das Material erreicht schnell hohe mechanische Eigenschaften und sorgt für langfristige Stabilität.
✓ Korrosionsbeständiger Schutz
Ideal für Abwasserumgebungen mit hoher Belastung durch biogene Schwefelsäurekorrosion.
✓ Flexible Anwendungsmöglichkeiten
Auftrag auf horizontalen und vertikalen Flächen sowie in unterschiedlichen Schichtdicken möglich.
✓ Hohe Haftfähigkeit
GeoKrete® haftet auf zahlreichen Untergründen wie Beton, Stahl, Stein, Mauerwerk und Kunststoff.
✓ Nachhaltige Alternative
Durch den reduzierten CO₂-Fußabdruck bietet GeoKrete® eine ressourcenschonende Lösung für die Sanierung bestehender Infrastruktur.
Nachhaltigkeit und reduzierter CO₂-Fußabdruck
GeoKrete® wurde von SCS Global Services als Produkt mit reduziertem Kohlenstoff-Fußabdruck zertifiziert.
Im Vergleich zu anderen Sanierungssystemen erreicht GeoKrete® deutliche Einsparungen:
- 51 % weniger CO₂ gegenüber Mörteln auf Portlandzementbasis
- 59 % weniger CO₂ gegenüber Mörteln auf Kalziumaluminat-Zementbasis
- bis zu 95 % weniger CO₂ gegenüber CIPP-Verfahren
Damit unterstützt GeoKrete® eine nachhaltige Erneuerung bestehender Infrastruktur und trägt zur Reduzierung von Umweltbelastungen bei.
Technische Leistungsdaten
Material:
Einkomponentiger, mikrofaserverstärkter Geopolymermörtel
Bindemechanismus:
Alkalisch aktivierte Polykondensation
Auftragsverfahren:
- Niederdruckspritzen
- Schleudergussverfahren
Schichtdicken:
- Schutzbeschichtung: ab ca. 12,7 mm
- strukturelle Sanierung: ab ca. 25,4 mm
Beständigkeit:
- Säurebeständig bis pH-Wert 1,0
- Temperaturbeständigkeit über 100 °C bei Industrieabwässern (projektabhängig)
- extrem geringe Durchlässigkeit