So funktioniert das Schlauch-Lining im Druckbereich
Ein flexibler, harzgetränkter Liner wird in die bestehende Druckleitung eingebracht durch Einziehen oder Einstülpen (Inversion).
Anschließend wird der Liner unter Druck an die Rohrinnenwand angelegt und ausgehärtet. So entsteht innerhalb des Altrohres ein neues, dauerhaft dichtes und statisch belastbares Rohr.
Das Verfahren ermöglicht eine wirtschaftliche und nachhaltige Sanierung von Druckleitungen ohne großflächige Aufgrabungen. Eingriffe in den laufenden Betrieb, die Oberfläche und die bestehende Infrastruktur werden dabei auf ein Minimum reduziert.
Technische Leistungsdaten
- Druckbeständigkeit: projektabhängig, statisch berechnet
- Temperaturbeständigkeit: abhängig vom Harzsystem
- Auslegung: nach statischer Berechnung und geltenden Regelwerken
- Aushärtung: UV, Warmwasser oder Dampf
- Klassifizierung: Klasse A, B, C gemäß ISO 11300
- Trinkwasser: ausschließlich DVGW-/KTW-konforme und zugelassene Systeme