So funktioniert die roboterbasierte Sanierung
Die Robotersysteme werden oberirdisch über einen Kontrollstand präzise gesteuert und in die Leitung eingebracht. Je nach Schadensbild erfolgt der Einsatz unterschiedlicher Fräs-, Schneid- oder Injektionswerkzeuge.
Bei der Stutzensanierung wird zunächst überschüssiges Material entfernt. Anschließend wird eine pneumatische Schalung im Anschlussbereich positioniert. In diese wird Epoxidharz oder kunststoffmodifizierter Mörtel injiziert.
So entstehen:
- vollständig verfüllte Hohlräume
- dauerhaft abgedichtete Schadstellen
- strukturell erneuerte Anschlussbereiche
Das Ergebnis ist ein mechanisch belastbarer, dicht hergestellter Stutzen mit Eigenschaften eines Neubaus.
Die perfekte Kombination: Roboter & Linertechnik
Robotersysteme sind ein zentraler Bestandteil moderner grabenloser Sanierungsketten. Sie ergänzen Linerverfahren optimal:
- Vor der Sanierung: Entfernung von Ablagerungen, Hindernissen und einragenden Stutzen
- Nach der Sanierung: präzises Öffnen von Anschlussbereichen im Liner
Damit ermöglichen sie einen reibungslosen Ablauf bei Verfahren wie Schlauch-Lining, Rohrstrang-Lining oder Close-Fit-Lining.
Materialien & Qualität
Alle eingesetzten Harze und Mörtelsysteme verfügen über eine gültige bauaufsichtliche Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt).
Damit sind sie:
- dauerhaft chemisch und mechanisch beständig
- geeignet für den Einsatz im Abwassermilieu
- umweltverträglich und geprüft