Close Fit Lining

Grabenlose Sanierung von Druckrohrsystemen

Wenn Druckleitungen saniert werden müssen, ist eine offene Erneuerung oft mit hohem Aufwand, langen Sperren und Eingriffen in bestehende Infrastruktur verbunden. Mit dem Schlauch-Lining Verfahren saniert SWIETELSKY-FABER bestehende Druckleitungen grabenlos, kontrolliert und dauerhaft tragfähig.

Für welche Leitungen ist das Verfahren geeignet?

Nennweitenbereich
DN 100 – DN 2000 (projektabhängig)
Altrohrmaterialien
Stahl, Guss, duktiles Gussrohr, Kunststoff
Rohrgeometrie
Rund, Ei- und Sonderprofile
Zustand der Altleitung
Geeignet bei Rissen, Undichtigkeiten, Korrosion und Materialermüdung
Druckstufen
PN 1 - PN 16 (projektabhängig)

Einsatzbereiche

  • Abwasserdruckleitungen

  • Trinkwasserleitungen

  • Kraftwerksleitungen

  • Fernwärmeleitungen

  • Kühlmittelleitungen

  • Löschwasserleitungen

  • Industrie- und Medienleitungen
    (Prozesswasser, Gas, Öl, Chemikalien...)

So funktioniert das Schlauch-Lining im Druckbereich

Ein flexibler, harzgetränkter Liner wird in die bestehende Druckleitung eingebracht durch Einziehen oder Einstülpen (Inversion).

Anschließend wird der Liner unter Druck an die Rohrinnenwand angelegt und ausgehärtet. So entsteht innerhalb des Altrohres ein neues, dauerhaft dichtes und statisch belastbares Rohr.

Das Verfahren ermöglicht eine wirtschaftliche und nachhaltige Sanierung von Druckleitungen ohne großflächige Aufgrabungen. Eingriffe in den laufenden Betrieb, die Oberfläche und die bestehende Infrastruktur werden dabei auf ein Minimum reduziert.

Technische Leistungsdaten

  • Druckbeständigkeit: projektabhängig, statisch berechnet

  • Temperaturbeständigkeit: abhängig vom Harzsystem

  • Auslegung: nach statischer Berechnung und geltenden Regelwerken

  • Aushärtung: UV, Warmwasser oder Dampf

  • Klassifizierung: Klasse A, B, C gemäß ISO 11300

  • Trinkwasser: ausschließlich DVGW-/KTW-konforme und zugelassene Systeme

Close Fit Lining in der Praxis

Häufig gestellte Fragen

Alles was es über die Technik noch zu wissen gibt

Welche Dimensionen können mit Schlauch-Lining saniert werden?
Schlauch-Lining ist projektabhängig für Druckleitungen von DN 100 bis DN 2000 einsetzbar
Für welche Altrohrmaterialien eignet sich das Verfahren?
Das Verfahren eignet sich für Stahl, Guss, duktiles Gussrohr und Kunststoff
Für welche Rohrgeometrien kann das Verfahren eingesetzt werden?
Das Verfahren kann bei runden Profilen sowie projektabhängig bei Ei- und Sonderprofilen eingesetzt werden
Bei welchen Schäden ist Schlauch-Lining sinnvoll?
Das Verfahren eignet sich bei Rissen, Undichtheiten, Korrosion oder Materialermüdung der bestehenden Leitung
Welche Aushärtungsverfahren kommen zum Einsatz?
Je nach System erfolgt die Aushärtung mit UV-Licht, Warmwasser oder Dampf
Wie druckbeständig ist das sanierte Rohr?
Die Druckbeständigkeit wird projektabhängig statisch berechnet und auf die jeweilige Leitungssituation abgestimmt
Leitungssituation abgestimmt Welche Harzsysteme werden verwendet?
Das eingesetzte Harzsystem wird abhängig von Medium, Temperatur, Belastung und Projektanforderung ausgewählt
Wie erfolgt die technische Bemessung?
Die Auslegung erfolgt nach statischer Berechnung und geltenden Regelwerken
Welche Qualitätsklassen sind möglich?
Je nach Anforderung kommen Klassifizierungen der Klassen A, B oder C gemäß ISO 11300 zum Einsatz
Was gilt bei Trinkwasserleitungen?
Für Trinkwasserleitungen werden ausschließlich zugelassene, DVGW- und KTW-konforme Systeme eingesetzt
Wovon hängt die konkrete Ausführung ab?
Die Ausführung hängt von Dimension, Altrohrmaterial, Schadensbild, Medium, Druckbelastung, Temperatur, Zugänglichkeit und Betriebsanforderungen ab

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